Musik-Akademie Basel

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Symposium Studio31 – Zu den neuen Instrumenten Arciorgano und Clavemusicum Omnitonum

24. – 25. November 2017

Zum Abschluss des von der «Kommission für Technologie und Innovation» (KTI) geförderten und gemeinsam mit der HSM in den letzten zwei Jahren durchgeführten Forschungsprojektes «Studio31 – Entwicklung einer portablen Orgel und eines Cembalos mit 31 Tönen in der Oktave» stellt das Symposium die beiden nun fertiggestellten Tasteninstrumente in den Fokus: Das «Arciorgano» nach Nicola Vicentino aus der Mitte des 16. Jahrhunderts und das «Clavemusicum Omnitonum» von Vito Trasuntino aus dem Beginn des 17. Jahrhunderts. Im Rahmen der zweitägigen Veranstaltung sollen historische Kontexte, aber auch aktuelle Perspektiven dieser buchstäblich «vieltönigen» Instrumente erkundet werden. Dabei wird der Bogen von der antiken Enharmonik über Phänomene ihrer unterschiedlichen Rezeption und Interpretation etwa im 18. und 19. Jahrhundert bis zu modernen mikrotonalen Konzepten geschlagen. Entsprechend spielt Musik eine grosse Rolle, von rekonstruierter altgriechischer Musik bis zu neu für die Studio31-Instrumente geschaffenen Kompositionen. Ein Konzert von Studio31 mit dem Ensemble «Domus Artis» und Madrigalen von Michelangelo Rossi sowie Zwischenmusiken von Caspar Johannes Walther eröffnet das Symposium.

Eingeladene Referenten sind:
Patrizio Barbieri (Rom), Roman Brotbeck (Basel/Bern), Jörg Fiedler (Basel), Bernhard Fleig (Basel), David Gallagher (London), Bernhard Haas (München), Johannes Keller (Basel), Martin Kirnbauer (Basel), Markus Krebs (Schaffhausen), Ere Lievonen (Amsterdam), Grantley McDonald (Wien), Anne Smith (Basel/Zürich), Conrad Steinmann (Basel/Winterthur), Jakob Ullmann (Basel), Daniel Walden (Harvard/Florenz), Caspar Johannes Walter (Basel), Jon Wild (Montreal)

Ein Projekt der Hochschule für Musik Basel und der Schola Cantorum Basiliensis (Musikhochschulen FHNW)

www.projektstudio31.com

 

Eröffnungskonzert am 23.November 2017

20.00 Uhr  «Hor che la notte» Madrigale von M. Rossi
Domus Artis: Florenica Menconi, Daniel Mentes, Ivo Haun, Breno Quinderé,
Csongor Szántó (Gesang), Johannes Keller (Arciorgano),
Michael Kleine (Künstlerische Gestaltung)

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