Musik-Akademie Basel

Medien

Kommunikation mit der Öffentlichkeit

Die Musik-Akademie ist eine bedeutende Akteurin in der nationalen und internationalen Bildungslandschaft sowie eine wichtige Kulturveranstalterin in Basel.

Die Musik-Akademie kommuniziert ihre Aktivitäten transparent gegenüber Medien und Öffentlichkeit.  Wenn immer möglich kommen in der Expertenorganisation Fachpersonen zu Wort. Die Verantwortliche Kommunikation ist erste Anlaufstelle für Medienanfragen:

Sibille Stocker
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Communiqué, 14. September 2017

150 Jahre: Jour de fête an der Musik-Akademie Basel
Eine bedeutende Institution feiert

Mit weit über 100 Konzerten begeht die Musik-Akademie Basel am 23. September ihren Jour de fête. Auf die Gäste wartet viel Musik unterschiedlichster Stile, Epochen und Gattungen. Musiker/innen jeden Alters spielen auf diversen Bühnen im und um den Campus an der Leonhardsstrasse herum. Neben der Vielfalt für die Ohren und Augen kommen auch die Gaumenfreuden nicht zu kurz. Zubereitet werden kulinarische Köstlichkeiten aus aller Welt.

Zum Höhepunkt ihres Jubiläumsjahres lädt die Musik-Akademie Basel am 23. September 2017 die ganze Stadt auf ihren Campus an der Leonhardsstrasse ein. Ab 11.00 Uhr bis spät in die Nacht werden unterschiedlichste Formationen auftreten und Musik vom Mittelalter bis in die Gegenwart, von Barock und Klassik bis zu Jazz und internationaler Volksmusik spielen. Zu hören sein werden Lehrende und Lernende aus den Musikschulen und den Musikhochschulen FHNW, Profis und Laien, Jung und Alt. Die Köche und Köchinnen der Markthalle und die hauseigene Caffetteria Bellini sorgen für das leibliche Wohl.

Von Alter Musik über Musik fremder Kulturen und Film-Soundtracks bis hin zum Konzert des Jugendsinfonieorchesters

Zu hören sein werden etwa die Alta capella-Klasse der Schola Canotrum Basiliensis FHNW mit "Party Music" des späten Mittelalters. Mit 16 Händen an bis zu vier Flügeln werden die Korrepetitoren/-innen der Hochschule für Musik FHNW "Tastenzauber" zum Besten geben. Eine Akkordeonklasse der Musikschule wird in den Film "Die fabelhafte Welt der Amélie" entführen. Türkisch-klassische Musik auf der Schilfrohrflöte wird genau so erklingen wie Konzerte der grossen Jugendsinfonieorchester der Musikschule Basel mit Werken etwa von F. Schubert, P. Tschaikowski oder F. Mendelssohn. Harfenrausch, Sound Cloud, As long as I have Music, Cuban Landscapes, Basler Gesänge damals und heute, Musique pour la chamber du roi, los brujos de San Juan, surprise privée und ähnlich vielversprechend lauten die klangvollen bunt gemischten Programmtitel des grossen Jour de fête.

Das Musikprogramm ist ein Querschnitt durch die pädagogische und künstlerische Arbeit aller Institute, der Musikschulen wie der Musikhochschulen FHNW. Die Beiträge stehen für den Wandel der letzten 150 Jahre. Anna Brugnoni, die Leiterin der Musikschule ist begeistert: "Wir machen es an diesem Tag möglich, dass unter anderem Werke für Sinfonieorchester, Jazzbands, Barock- und Mittelalter-Formationen, für Chor sowie für kleine und grosse Kammermusik-Ensembles erklingen wird; und dies sowohl für verstärkte als auch für unverstärkte Musik aus mindestens acht Jahrhunderten."

Eine Saalrenovation - Dank dem Basler Mäzenatentum

Der Schluss-Spurt für die Renovation des Grossen Saals läuft. Handwerker und Akustiker arbeiten innen und im parkähnlichen Hof am letzten Schliff. Nur dank der grosszügigen Unterstützung von Sabine Duschmalé-Oeri konnte der Grosse Saal in den vergangenen rund 14 Monaten komplett saniert und auch in Fragen der Akustik, Technik und Bühne an die heutigen Bedürfnisse angepasst werden. Nach der Vera Oeri-Bibliothek und dem Jazzcampus ist der renovierte Grosse Saal eine weitere Geste grosser Verbundenheit der Familie Oeri mit der Musik-Akademie Basel, mit deren Geschichte, derenerfolgreichem Wirken und letztlich mit der erreichten Qualität. Stephan Schmidt, Direktor Musik-Akademie Basel/Musikhochschulen FHNW ist hoch erfreut: "Rechtzeitig zum Jour de fête und zum Semesterstart kann unser grossartiger Saal von 1903 wieder bespielt werden. Somit wird er auch in Zukunft als inspirierender Aufführungsort einen wichtigen Beitrag zur künstlerischen Entfaltung neuer Generationen junger Musiker/innen bieten, die dort Bachelor- und Masterprüfungen ablegen, Wettbewerbe bestreiten oder unter optimalen Bedingungen proben und konzertieren können."

Ein Blick zurück und nach vorne

Die Ausstellung «Avantgarde macht Schule» in der Vera-Oeri-Bibliothek gibt mit aussergewöhnlichen Schwerpunkten einen Rückblick auf 150 Jahre Geschichte; ebenso die unlängst publizierte Festschrift Tonkunst macht Schule. Für den Blick nach vorne erhielten Komponistinnen und Komponisten aus dem Umfeld der Musik-Akademie Basel Kompositionsaufträge. Startschuss war die Uraufführung des Orchesterwerks „Musica Profana“ von Rudolf Kelterborn am 25. Februar dieses Jahres. Am offiziellen Festakt in der Martinskirche wird das neue Werk des Argentinischen Komponisten Guillermo Klein, Dozent am Jazzcampus uraufgeführt. Mit dem Titel "Lebenswege, música para niños y paseos" bezieht es Studierende, Jugendliche, Kinder, Lehrende und Lernende, Laien und Profis von Alter Musik, über Klassik bis zu Jazz ein. Die Komposition für den Festakt ist somit gleichermassen musikalisches Sinnbild wie Programm für die Aktualität der Musik-Akademie Basel und ihren Aufbruch in die Zukunft.

Bildlegende
Der Grosse Saal der Musik-Akademie Basel steht kurz vor Abschluss umfassender Renovationstätigkeiten: Handwerker und Akustiker bringen den letzten Schliff an. Wiedereröffnung ist am Jour de fête vom 23. September.

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Communiqué, 14. September 2017
Der Grosse Saal kurz vor Abschluss der Renovationsarbeiten

Communiqué, 8. Februar 2017

Die Musik-Akademie Basel schaut nach vorne und zurück: 150 Jahre bewegte Geschichte – eine Spurensuche mit Ausblick

1867 gab die GGG den Anstoss zur Gründung der Allgemeinen Musikschule in Basel. Aus dieser Keimzelle entwickelte sich ein Institutionengeflecht, das sich dem Lehren, Lernen, Erforschen und Aufführen von Musik verschrieben hat: die Musik-Akademie Basel. Am 23. September feiert sie mit dem Jour de Fête den Höhepunkt ihres Jubiläumsjahres. Bis dahin wartet ein bunter Strauss von Projekten und Konzerten auf die interessierte Öffentlichkeit.

Den Auftakt des Jubiläumsjahrs gestaltet das Orchester der Hochschule für Musik FHNW unter der Leitung von Heinz Holliger. Zur Uraufführung gelangt «Musica Profana», eine Auftragskomposition von Rudolf Kelterborn. Der Komponist war Direktor der Musik-Akademie zwischen 1983 und 1994. Weitere Auftragswerke, die im Rahmen des Jubiläums und mit Unterstützung der Maja Sacher-Stiftung vergeben werden konnten, werden im Laufe der kommenden Monate zur Aufführung gelangen. Sonderprogramme sind ebenfalls vorgesehen: etwa ein Konzert für 100 Schlagzeuger/innen, ein Musiktheater für 200 Chorsänger/innen; ein Projekt für 50 Alphörner; ein Posaunen-Programm das Jazz mit Klassik verbindet; ein Musiktheater, das die Musik von Claudio Monteverdi jener des Zeitgenössischen Komponisten Salvatore Sciarrino gegenüberstellt.

Musikschulen, Konservatorium, Schola Cantorum Basiliensis, Elektronisches Studio, Fachhochschule, Jazzcampus…

1867 gab es lediglich eine allgemeine Musikschule. 150 Jahre später sind es mehrere, die sich unterschiedlichen Genres, Epochen und Musikrichtungen widmen. Die erste Berufsabteilung entstand 1905 mit der Gründung des Konservatoriums. Heute werden Berufsmusiker/innen an den Musikhochschulen der Fachhochschule Nordwestschweiz, Schola Cantorum Basiliensis und Hochschule für Musik ausgebildet. Ein Kooperationsvertrag zwischen Musik-Akademie und Fachhochschule regelt diese Zusammenarbeit. Die Musik-Akademie ist heute also ein reichhaltiges Netzwerk unterschiedlicher Institute und Leistungsaufträge, historisch gewachsen und im Wandel der Zeit stets jung und dynamisch geblieben.

Visionäre fördern Wandel

Nicht nur haben sich die Anforderungen an Musikunterricht und Berufsmusiker/-innen gewandelt. Ebenso haben visionäre Musikerpersönlichkeiten immer wieder richtungsweisende Impulse für die Weiterentwicklung der Akademie gegeben: So hat Paul Sacher mit der Gründung der Schola Cantorum im Jahr 1933 die historisch informierte Aufführungspraxis begründet. Die Akustik-Kurse von Max Adam in den 50er-Jahren waren wegweisend für die spätere Gründung des Elektronischen Studios. Meisterkurse in Komposition und Dirigierkurse von Pierre Boulez in den 1960ern zogen zahlreiche zeitgenössische Komponisten und Interpreten nach Basel, das sich in der Folge zu einem Zentrum für Neue Musik entwickelte. Als neueste wichtige Entwicklung haben Bernhard Ley und seine Mitstreiter dem Jazz den Weg bereitet und diesen mit breiter Unterstützung sowohl in der Hochschulbildung als auch im Laienunterricht der Musik-Akademie nachhaltig verankern können. In der Ausstellung «Avantgarde macht Schule» in der Vera-Oeri-Bibliothek gibt es ab September weitere Facetten des kontinuierlichen Wandels zu entdecken. Die Festschrift «Tonkunst macht Schule» erscheint bereits im Frühling. Sie eröffnet in Texten und Bildern einen profunden Einblick in 150 Jahre bewegte Geschichte.

Mäzene, Kantone und Stadt tragen mit

Der Grosse Rat des Kantons Basel-Stadt hat unlängst den Leistungsauftrag 2017-2020 für die Musik-Akademie Basel verabschiedet. Die Musikhochschulen als eine von neun Hochschulen der FHNW werden von den vier Kantonen der Nordwestschweiz getragen. Und neben zahlreichen kleineren und grösseren privaten Geldgebern ermöglicht auch das Basler Mäzenatentum immer wieder bedeutende Musik-, Forschungs- und Bau-Projekte: Die umfassende Sanierung des grossen Saals zum Jubiläum, der Bau des preisgekrönten Jazzcampus oder die Vera-Oeri-Bibliothek mit der grössten Schweizer Musikaliensammlung: all das liesse sich ohne grossherzige private Unterstützung unmöglich realisieren. Die Musik-Akademie ist für das Vertrauen und die Wertschätzung, die ihr über dieses Netzwerk öffentlicher und privater Unterstützerinnen und Unterstützer entgegen gebracht wird, zu grossem Dank verpflichtet.

Lehrende und Lernende gestalten den Festtag «Jour de Fête»

Als Höhepunkt des Jubiläumsjahres lädt die Musik-Akademie Basel am 23. September 2017 die ganze Stadt zu sich ein. Ab 11.00 Uhr werden unterschiedlichste Formationen – in den Häusern und im Freien – mit Lehrpersonen, Dozierenden, Schülern/-innen und Studierenden Musik unterschiedlichster Genres und Epochen erklingen lassen. Bewirtung, Führungen und Ausstellungen innen und aussen sorgen neben den klanglichen Inspirationen für das körperliche und geistige Wohl. Am offiziellen Festakt um 17.00 Uhr in der Martinskirche werden Regierungs- und Akademievertreter/innen zu den Gästen sprechen und eine Auftragskomposition des Jazzmusikers Guillermo Klein für alle Bereiche der Musik-Akademie wird zur Uraufführung gelangen.

An diesem grossen Tag, dem «Jour de Fête», wird die Musik-Akademie-Gemeinschaft sicher auf besonders eindrückliche Weise für Gross und Klein erklingen lassen und erkennbar machen was seit 150 Jahren zu einem wichtigen Teil der Stadtkultur Basels gewachsen ist: Musik, Musik, Musik.

Informationen zu Jubiläum und Konzerten laufend unter
www.musik-akademie.ch

Bildlegende zum Communiqué-Bild:

Der Campus der Musik-Akademie Basel kurz vor Beginn der Umbauarbeiten am Grossen Saal. Es spielen die Jungen Sinfoniker unter Ulrich Dietsche.

Bild Eleni Kougionis, Basel

Das Bild und ein pdf des Communiqués können in der rechten Spalte dieser Seite heruntergeladen werden.

Kontakt

Sibille Stocker
Musik-Akademie Basel / Fachhochschule Nordwestschweiz FHNW

Kommunikation
Leonhardsstrasse 6
4009 Basel

T +41 61 264 57 02
sibille.notexisting@nodomain.comstocker@fhnw.notexisting@nodomain.comch

Die Musik-Akademie Basel

Die Musik-Akademie Basel ist heute ein einzigartiger Campus der Musik und Musikbildung. Mit ihrer 150jährigen Geschichte lebt und gestaltet sie auch die Zukunft der Musik und der Musikbildung aktiv mit.

Auf dem Campus in Grossbasel, im Haus Kleinbasel und auf dem Jazzcampus erhalten nahezu 4000 Kinder, Jugendliche und Erwachsene Unterricht oder besuchen einen Kurs zum Thema Musik: an der Musikschule Basel oder Riehen, an der Musikschule der Schola Cantorum Basiliensis, an der Musikschule Jazz, am Studio für Musik der Kulturen oder am erst kürzlich gegründeten Institut Weiterbildung der Musik-Akademie.

Die Musikhochschulen FHNW mit Hochschule für Musik und Schola Cantorum Basiliensis sind eine von neun Hochschulen der Fachhochschule Nordwestschweiz. Ein Kooperationsvertrag regelt die Zusammenarbeit von Musik-Akademie und Fachhochschule. Die Musikhochschulen bilden rund 600 Musikerinnen und Musiker für musikpädagogische Berufe oder die Konzertlaufbahn aus und arbeiten an aktuellen Forschungsthemen rund um Musik.  

www.musik-akademie.ch
www.fhnw.ch/musikhochschulen

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Weitere Bilder zum Jazzcampus finden Sie hier.

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