Gender Balance Action Screen – Teresa Rampazzi
04.03.2026
Nach dem Festival Feminale Basel 2025, das Komponistinnen von der Renaissance bis zur zeitgenössischen Improvisation ins Zentrum setzte, hat sich eine Arbeitsgruppe für Geschlechtergleichstellung gebildet: Die Gender Balance Action Group mit Andrea Neumann, Svetlana Maras, Karin Wetzel und Christoph Haffter. Mit Portraits und Werkhinweisen wird regelmässig der Gender Balance Action Screen in der Campus-Cafeteria bespielt und macht auf weibliches Musikschaffen aufmerksam. Die Gruppe strebt dessen stärkere Verankerung im Repertoire in der Lehre an. Der Bildschirm wird gemeinsam mit den Studierenden kuratiert.
Das nächste Porträt widmet sich der Komponistin Teresa Rampazzi
4.3. 2026, 14 Uhr
Cafeteria, Musik-Akademie
Teresa Rampazzi (1914-2001) ist eine Pionierin der elektronischen Musik in Italien. Nachdem sie als Pianistin mit Grössen der Nachkriegsavantgarde wie Sylvano Busotti, John Cage und Luigi Nono gearbeitet hatte, entschied sie 1965 im Alter von 50 Jahren, dem Instrumentalspiel den Rücken zu kehren und die Künstlergruppe Nuove Proposte Sonore zu gründen, mit der sie eines der wichtigsten Studios für elektronische Musik in Italien aufbauen wird. In ihrem Werk Taras su Tre Dimensioni von 1971 verbindet sie analoge Syntheziser mit musique concrète und computer-generierten Klängen.